Jacky & Daniel – Hochzeit auf Island in der Eishöhle

20. Januar 2022

Auf einer wilden Insel, allen Elementen ausgesetzt, in einem Gletscher zu heiraten, scheint auf den ersten Blick extrem? Für uns klingt es vor allem sehr intim und individuell. 

Zusammen mit Jacky & Daniel wagten wir dieses Abenteuer! Die beiden bieten Fotoreisen zu atemberaubenden Orten an und haben sich über diese Leidenschaft auch kennengelernt. Hinzu kommt die Liebe zu Island, die unser Paar verbindet. Dieses wilde Land hat auch uns in seinen Bann gezogen – hinter jeder Straßenbiegung entfaltet sich eine neue, wunderbare Landschaft, die unzähligen Wasserfällen, heißen Quellen oder einem Geysir Heimat bietet. Hier erlebt man die Natur in ihrem ursprünglichsten Zustand; größtenteils sich selbst überlassen und kaum vom Menschen erobert. Wir haben uns direkt verliebt! 

Nach der Ankunft in Keflavík, der Fahrt zu unserem Gletscherguide und der Übernachtung im Guest House, brachen wir lange vor Sonnenaufgang auf. Das klingt nun wieder extrem für einen der schönsten Tage im Leben – allerdings geht die Sonne in Island erst am späten Vormittag auf und schon kurz nach Mittag wieder unter. Da die letzten Kilometer nur in einem Geländewagen mit riesigen Reifen bewältigt werden konnten, sammelten wir die isländische Standesbeamtin ein und begannen den holprigen Weg an den Gletscherrand.

Mehrere Tage mit Menschen zu reisen ist intensiv und schafft eine besondere Verbindung. So durften wir nicht nur Jacky & Daniel, sondern auch die Eltern der beiden kennen- und schätzen lernen. Solche intimen Momente zusammen erleben zu dürfen, ist auch für die Fotografie eine enorme Bereicherung. Diese Art von Vertrauen kann sich erst mit der Zeit aufbauen. Sie ist für die Emotionen der Bilder aber nicht zu ersetzen.

In der Eishöhle angekommen, wurden alle Erwartungen bestätigt: Es war bitterkalt, nass und vereist. Auf den ersten Blick also keine Idealbedingungen, aber wir waren gut vorbereitet: Spikes als Halt für das Eis unter den Füßen, gute Kleidung gegen die Kälte und Dichtungen am Equipment. Das Adrenalin war auch da und nun lag die volle Konzentration auf unserem Brautpaar und deren Familien. Jacky und Daniel verschwanden noch einmal etwas tiefer in der Höhle, um sich umzuziehen und dann konnte die Hochzeit beginnen.

Gemäß den isländischen Gepflogenheiten dauert die eigentliche Trauung nur wenige Augenblicke. Ein Kuss und den Ringtausch später waren die beiden auch schon Mann und Frau. Danach folgten Bilder für die Ewigkeit in dieser Wahnsinns-Umgebung. So langsam realisierten wir alle, wo wir gerade waren und was wir hier erleben durften.

Ob die Chemie passt, merkt man von Anfang an. Aber eine richtige Verbindung und teilweise auch Freundschaft zwischen Brautpaar und SK4-Team entsteht durch die emotionalen und besonderen Momente. Für uns ist kein Wunsch zu verrückt, im Gegenteil. Durch hohe Individualität und Flexibilität ermöglichen wir so gut wie alles für unsere Brautpaare – und erhalten im Gegenzug großes Vertrauen. Sowohl in uns und unsere Werte als auch in rein praktische Fähigkeiten. Dafür möchten wir danke sagen. Für alle, die bisher mit uns den Weg “Steuerklasse 4” bestritten haben und für alle, die sich in Zukunft entschließen, Momente mit uns zu kreieren.

Ihr wollt auch in einer Eishöhle, oder an wärmeren Orten, wie der Türkei (hier geht’s zum Journaleintrag “Kappadokien – Verträumtester Ort der Türkei) heiraten? Kontaktiert uns und wir beraten euch gerne. :–)

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